Das Buch: Lügen mit Zahlen

Wie kommen eigentlich die glatten Trends in den Wahlprognosen zustande? Gibt es wirklich eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen und was ist von den blumigen Versprechen der privaten Altersvorsorge zu halten?

Die Autoren decken auf, wie wir täglich belogen und manipuliert werden, wie repräsentativ Umfragen tatsächlich sind, was eine gefühlte Inflation ist und wie Medikamenten-Studien geschönt werden. Spannend, unterhaltsam und voller Aha-Erlebnisse!

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Fakten

Gerd Bosbach, Jens Jürgen Korff: Lügen mit Zahlen. Wie wir mit Statistiken manipuliert werden.

  • Heyne Verlag München (Verlagsgruppe Random House)
  • 320 Seiten
  • Klappenbroschur
  • 13,5 x 20,6 cm
  • 40 Grafiken und Cartoons (s/w)
  • € 18,99 (D) bzw. € 19,60 (A)

Vorsicht Lüge!

Cartoon Gruebler

Dieser Mann konstruiert gerade eine
Kostenexplosion, wo keine ist.

Vorsicht Prognose!

Cartoon Steinzeit

Wer zu weit in die Zukunft schaut, wird nicht
wirklich klüger.

Keine Ursache!

Cartoon Japanerin

Wenn in Japan die Miniröcke kürzer werden,
steigen die Aktienkurse.

Headline Zahlenluege

Heiße Luft bei der "Rentenerhöhung"

Wer die Preissteigerungen ignoriert, führt die Öffentlichkeit in die Irre.
„Ministerin hat gute Nachrichten für die Rentner“, hieß es: 2,26 % mehr Rente im Osten und 2,18 % mehr im Westen ab Juli 2012. Doch mit der „guten Nachricht“ ist es nicht weit her: Die nominale Rentenerhöhung gleicht gerade einmal die Preissteigerungsrate von zurzeit 2,1 % aus.

Headline Zahlenluege Des Monats

Abgabenlast der Arbeitnehmer: nicht gestiegen, sondern real gesunken!

Die aktuelle Zahlenlüge, aufgedeckt von Bosbach/Korff
Viele Medien haben letzte Woche über die Lage der Sozialversicherung 2011 berichtet und dabei behauptet, die Abgabenlast der Arbeitnehmer sei gewachsen: „Arbeitnehmer leiden unter Abgabenlast“, „Steigende Abgabenlast“ usw. Diese Schlagzeilen beruhten nach unserer Einschätzung auf drei gravierenden Fehlern.
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Headline Leserbrief

Lügen mit Grafiken: Geburten und Erzieherinnen in Thüringen

Eine Initiative "Hände weg vom Thüringer Betreuungsgeld" agitierte 2009 mit manipulierten Grafiken gegen ein Volksbegehren, das sich für mehr Personal in Kitas einsetzte. Optisch wurde ein Geburtenzuwachs gezeigt, der faktisch nicht existierte, und die Zunahme der Zahl der Erzieherinnen wurde optisch stark übertrieben.
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